Start des Projekts „WWK – Wegweiserkurse in Hamburg“
Das Flüchtlingszentrum koordiniert seit dem 1. Juli das Projekt „WWK – Wegweiserkurse für Hamburg“. Ab dem 1. September 2026 werden in Hamburg Wegweiserkurse angeboten werden.
Erstorientierung in der Herkunftssprache hilft beim Ankommen
Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, brauchen erst einmal Informationen in ihrer Herkunftssprache, um sich im Alltag zurechtzufinden. Genau hier setzen die Wegweiserkurse an. In diesen Kursen erhalten Schutzsuchende bald nach ihrer Ankunft eine Fülle an praktischen Hinweisen. Darüber hinaus lernen sie die Grundlagen des Zusammenlebens in Deutschland kennen. Hierbei unterstützen die Kulturmittler*innen: Kursleitende, die die Herkunftssprachen der Schutzsuchenden sprechen und in der Regel selbst eine Migrationsbiografie haben. Um die Menschen vor Ort zu erreichen, arbeitet das Flüchtlingszentrum in Hamburg mit Aufnahmeeinrichtungen zusammen.
Für die Durchführung der Wegweiserkurse suchen wir aktuell Kulturmittler*innen. Sollten Sie Interesse an einer Tätigkeit als Kulturmittler*in haben, finden Sie nähere Informationen hier.
Wir freuen uns auf Ihre Interessensbekundung!
Bundesweiter Roll-out in 13 Bundesländern
Die Vorbereitungen für die Wegweiserkurse haben am 1. Juli in den Bundesländern unter der Koordination des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV) begonnen. Für den Erfolg des Projekts ist es zudem entscheidend, dass überall genügend Kulturmittler*innen zur Verfügung stehen. Im Verlauf des Projekts sollen hierfür bis zu 600 Personen vom DVV qualifiziert werden. Weitere Informationen zum Bundesprojekt und zum Inhalt der Wegweiserkurse finden Sie unter www.wegweiserkurse.de.
Das Projekt „WWK – Wegweiserkurse in Hamburg“ wird aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF) gefördert und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern sowie der Hamburger Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) kofinanziert.
Ansprechpartnerinnen der Zentralstelle in Hamburg
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Kofinanziert von der Europäischen Union